Mobbinghandlungen - Ganzheitliche Psychotherapie in Mannheim

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Die zwanzig "beliebtesten" Mobbinghandlungen (Carmen Knorz & Dieter Zapf, 1996)
Platz 1: Hinter dem Rücken wird schlecht über jemanden gesprochen
Platz 2: Abwertende Blicke oder Gesten
Platz 3: Kontaktverweigerungen durch Andeutungen
Platz 4: Falsche oder kränkende Beurteilungen der Arbeitsleistungen - man wird "wie Luft" behandelt
Platz 5: Gerüchte werden verbreitet, ständige Kritik an der Arbeit
Platz 6: Vorgesetzte schränken Äußerungsmöglichkeiten ein
Platz 7: Entscheidungen werden in Frage gestellt
Platz 8: Man bekommt Arbeitsaufgaben weit unter dem Können zugeteilt
Platz 9: Man wird lächerlich gemacht - man spricht nicht mehr mit den Betroffenen
Platz 10: Ständige Unterbrechungen, Kollegen schränken die Äußerungsmöglichkeiten ein
Platz 11: Man lässt sich nicht ansprechen
Platz 12: Anschreien, lautes Schimpfen
Platz 13: Verdächtigung, psychisch krank zu sein, Zwang zu selbstwertverletzenden Arbeiten
Platz 14: Mündliche Drohungen
Platz 15: Zuteilung sinnloser Arbeitsaufgaben
Platz 16: Ständig neue Aufgaben
Platz 17: Man bekommt kränkende Arbeitsaufgaben zugeteilt
Platz 18: Kollegen wird das Ansprechen verboten
Platz 19: Angreifen der politischen Einstellung
Platz 20: Ständige Kritik am Privatleben - man erhält keine Arbeitsaufgaben

Frauen mobben häufig anders als Männer. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede im Mobbing-Verhalten spiegeln nicht alleine psychische und erziehungsbedingte Differenzen wider, es liegt auch nahe, dass die ungleiche Verteilung von Positionen im Berufsleben vielen Männern andere Instrumente der Machtausübung ermöglicht, als sie Frauen offenstehen.   

Quelle: Knorz, Carmen / Zapf, Dieter (1996): Mobbing - eine extreme Form sozialer Stressoren am Arbeitsplatz.
In: Zeitschrift für Organisationspsychologie, 40. Jg. (N.F.14). Göttingen: Hogrefe-Verlag

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